Erstes Salzburg Business Opening

Leistungsschau der Sparte IC: Die Sparte Information und Consulting zeigte beim Salzburg Business Opening starke Präsenz. Neben zahlreichen Gelegenheiten zum Netzwerken und Plaudern mit den Branchenvertretern wurden auch sieben kostenlose Fachvorträge angeboten. Entspanntes Netzwerken Den Auftakt bildete das Netzwerkfrühstück unter dem Motto „Voice sells –...
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Fach- und Berufsgruppenobleute
Die Fach- und Berufsgruppenobleute der Sparte IC standen den SBO-Teilnehmern für Gespräche zur Verfügung.

Leistungsschau der Sparte IC:

Die Sparte Information und Consulting zeigte beim Salzburg Business Opening starke Präsenz. Neben zahlreichen Gelegenheiten zum Netzwerken und Plaudern mit den Branchenvertretern wurden auch sieben kostenlose Fachvorträge angeboten.

Entspanntes Netzwerken

Den Auftakt bildete das Netzwerkfrühstück unter dem Motto „Voice sells – Stimmstark netzwerkenmit Stimmcoach Arno Fischbacher. Hier geht es zu Bericht, Bildern und Videos vom Netzwerfrühstück.

Sonja Henhapl-Röhrich
Spartenobfrau KommR Mag. Sonja Henhapl-Röhrich eröffnet das IC-Weißwurstfrühstück.
© Andreas Kolarik

Exklusiv für Mitglieder der Sparte IC gab es ein „Meet and Greet“ mit Fachgruppenobleuten und Berufsgruppenvertretern im Rahmen eines Weißwurstfrühstücks. Spartenobfrau KommR Mag. Sonja Henhapl-Röhrich betonte in ihren Grußworten den jährlich steigenden Beitrag der Spartenbranchen am gesamtwirtschaftlichen Wachstum und animierte alle Mitglieder, das vielseitige Vortrags- und Informationsangebot der IC-Fachgruppen beim Salzburg Business Opening zu nutzen. Bei der gemütlichen Jause gab es dann die Möglichkeit, mit den Branchenvertretern zu plaudern.

Blick in die Zukunft

Reinhold Popp
Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp gab Einblick in das Konsumverhalten der Zukunft.
© Andreas Kolarik

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp gab in seinem Vortrag Einblick in das Konsumverhalten der Zukunft. Der Konsum hatte sich durch den steigenden Wohlstand vom Versorgungskonsum hin zum Erlebniskonsum entwickelt – und nun durchdringt die Digitalisierung die Konsumwelt. Die digitalen Lebensbegleiter wie Smartphone & Co werden immer kleiner und leistungsfähiger. Dadurch werden sie zu einem virtuellen Butler als Nahtstelle zwischen Individuum und Mitwelt. Sie bieten Services wie Buchungen auf Zuruf, automatische Terminabstimmungen und Simultan-Übersetzungen. Ein weiterer Trend ist das Prosumieren: Zukünftig möchten Menschen Dinge immer mehr selber machen und nach Ihren Vorstellungen produzieren, z.B. mit 3-D-Druck.

Erfolgreiches Unternehmenswachstum

Gernot Winter
DI Gernot Winter, CMC, CSE, und …
Thomas Oriold
… DI (FH) Thomas Oriold MBA, Ph.D. verrieten in ihrem Vortrag, wie ein Unternehmen erfolgreich wächst.

DI Gernot Winter, CMC, CSE, und DI (FH) Thomas Oriold, MBA, Ph.D. verrieten in ihrem Vortrag „So wächst Ihr Unternehmen erfolgreich“ einfache Lösungen zu den am häufigsten gemachten Fehlern in der Personal- und Organisationsentwicklung von Unternehmen. Gerade wenn KMUs wachsen, gibt es viele Probleme. Die beiden Unternehmensberater zeigten die vier Entwicklungsphasen eines Unternehmens. „Diese Phasen müssen berücksichtigt werden. Eine Abkürzung gibt es nicht“, sagt Winter. „Wenn ein EPU wächst, muss auch der Unternehmer erst in die neue Chefrolle wachsen“, ergänzt Oriold. Dazu gaben die beiden viele Praxistipps – Nachzulesen in der Vortrags-Präsentation.

Heinz Polak
Werber Heinz Polak zeigte den Ablauf von der Idee zur fertigen Kampagne.
© Andreas Kolarik

Unter dem Titel „Ideen gehören gemanaged“ zeigte Heinz Polak Zusammenhänge, Dos and Dont’s und gab hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Werbeagenturen. Er machte klar, dass die Kernkompetenz einer Werbeagentur die Entwicklung von starken Ideen ist. Dass es für die Entwicklung einer guten Idee ein inspirierendes Briefing und im Anschluss eine durchgängige Umsetzung auf allen Ebenen braucht, war eine von Polaks Kernaussagen. Anhand eines Praxisbeispiels eines KMUs wurde der Prozess vom Briefing über Ideenfindung bis hin zur fertigen Kampagne gezeigt.

Die Top 7 IT-Themen im Unternehmeralltag

Michael Kohlfürst, Hansjörg Weitgasser
Michael Kohlfürst und Mag. Hansjörg Weitgasser, CMC, CSE, präsentierten die 7 Top-IT-Themen für Unternehmer.
© Andreas Kolarik

Über die Chancen und Bedrohungen der Informationstechnologie im Tagesablauf eines Unternehmers sprachen Mag. Hansjörg Weitgasser, CMC, CSE, und Michael Kohlfürst. Als Top-Themen definieren sie aus ihrer Praxis-Erfahrung digitale Assistenten, Cloud-Software, Cloudcollaboration, Eigenvermarktung, Digitalisierung, digitales Netzwerken und IT-Security. Wichtig ist dabei vor allem, sich technisch gut zu organisieren, Änderungen schrittweise umzusetzen und die Einbindung von Experten. Weitere Informationen zum Thema sind in der Vortrags-Präsentation nachzulesen.

Gut vorbereitet auf die Steuerprüfung

Axel Dillinger
Axel Dillinger vom Finanzamt Salzburg Stadt gab Einblick in die Betriebsprüfung.
© Andreas Kolarik

Beim Workshop „Steuerprüfung – Hilfe, was nun?“ erfuhr man aus erster Hand, warum Betriebsprüfungen notwendig sind, wie Prüfungsfälle ausgewählt werden, welcher Zeitraum geprüft wird und welche Rechte und Pflichten der Betriebsprüfer hat. Der Workshop-Leiter Axel Dillinger ist selbst ehemaliger Großbetriebsprüfer und nun als Teamleiter beim Finanzamt Salzburg-Stadt tätig. Unterstützt wurde er beim Workshop von zwei Bilanzbuchhalterinnen, die für zusätzliche Informationen zur Verfügung standen.

Gerald Hubner
KommR Dr. Mag. Gerald Hubner sprach zur Entwicklung am Salzburger Immobilienmarkt.
© Andreas Kolarik

Last but not least ging KommR Dr. Mag. Gerald Hubner in seinem Vortrag auf aktuelle Tendenzen in der sich ständig verändernden Immobilienbranche ein. Das Umsatzvolumen des Immobilienmarktes in der Stadt Salzburg lag 2015 bei 952 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung zu 2014 um 28,6 %. „Die Nachfrage ist höher als das Angebot“, sagt Hubner. Der Stadtteil Morzg hat mit 6566 Euro zurzeit den höchsten durchschnittlichen Immobilienpreis. Die derzeitige Entwicklung am Salzburger Immobilienmarkt lässt Stimmen laut werden, die vom Beginn einer Immobilienblase sprechen. Hubner meint nicht, dass es diese in Salzburg gibt. „Langfristig sehe ich keine Gründe, weshalb sich das Preisniveau senken soll.“

Fazit: Die Berufe der Sparte IC mit ihren wirtschaftsnahen Dienstleistungen präsentierten ihre Kompetenzen und gaben den Besuchern viele Tipps für den Unternehmeralltag.

Bilder des Salzburg Business Opening:
Salzburg Business Opening – 4. Oktober 2016