Branchenkonferenz bot geballtes Wissen

160 Teilnehmer nahmen letzten Freitag an der 3. Konferenz für Interim Management (KIM) in Salzburg teil. Das Branchentreffen stand unter dem Thema „Business Development“ und wurde von der Dachorganisation Österreichisches Interim Management (DÖIM) veranstaltet. Ein Interim Manager bietet „Management auf Zeit“: Er übernimmt in einem...
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Dr. Martin Mayr, Maria Moser
Dr. Martin Mayr, MBA, Vorsitzender der DÖIM, und Maria Moser, stellvertretende Fachgruppenobfrau der UBIT Salzburg

160 Teilnehmer nahmen letzten Freitag an der 3. Konferenz für Interim Management (KIM) in Salzburg teil. Das Branchentreffen stand unter dem Thema „Business Development“ und wurde von der Dachorganisation Österreichisches Interim Management (DÖIM) veranstaltet.

Ein Interim Manager bietet „Management auf Zeit“: Er übernimmt in einem Unternehmen Führungsaufgaben für einen definierten Zeitraum. Ziele dabei können beispielsweise eine strategische Neuausrichtung oder das Führen eines Betriebs aus einer Unternehmenskrise sein.

Das Interim Management und die Flexibilisierung der Arbeitswelt gewinnen in Österreich immer mehr an Bedeutung. Der Bedarf an dieser Dienstleistung ist in den vergangenen Jahren gewachsen und zu einem deutlichen Wirtschaftsfaktor geworden. Immer mehr Unternehmensberater qualifizieren und spezialisieren sich in diesem Bereich.

Frischer Input und Erfahrungsaustausch

Interim Manager, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Bankenvertreter und Unternehmer informierten sich bei zahlreichen Experten-Vorträgen über aktuelle Entwicklungen und Anforderungen im Business Development. Als einer der Referenten sprach KR Mag. Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Österreich, über Erfolgsfaktoren im Business Development. Weitere Themen waren unter anderem die Rolle des Interim Managers im Rahmen der Sanierung und Neuausrichtung eines Unternehmens oder bei komplexen Insolvenzverfahren, die Herausforderungen durch Digitalisierung und Social Media-Strategien für Business Developer. Die Pausen wurden nicht nur zur Information an den Aussteller-Ständen genutzt, sondern vor allem für aktives Networking und rege Gespräche. „Die Konferenz war inhaltlich mit sehr vielen Inputs zu wichtigen Branchenthemen eine große Bereicherung für alle Teilnehmer. Die KIM bietet aber auch die Möglichkeit, sich über die eigenen Praxiserfahrungen auszutauschen – diese Gelegenheit wird von den Teilnehmern gerne genutzt“, sagt Maria Moser, stellvertretende Fachgruppenobfrau der UBIT Salzburg.

Im Bild: Dr. Martin Mayr, MBA, Vorsitzender der DÖIM, und Maria Moser, stellvertretende Fachgruppenobfrau der UBIT Salzburg (© Foto Sulzer)