Beeindruckende Leistungen beim EYA Social Hackathon in Salzburg

Wozu sind die neuen digitalen Technologien und Virtuelle Realität gut? Mehr als 100 junge Leute aus zehn Ländern erarbeiteten von 5. bis 7. April beim Social VR Hackathon an der FH Salzburg in 48 Stunden digitale Lösungen mit Fokus auf sozialen Nutzen. Als Sieger des...
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Arbeitsgruppe Hackathon
Elf Kreativteams entwarfen beim EYA Hackathon an der FH Salzburg Lösungen von mobilen Apps über Gesundheitsvorsorge bis zur Kommunikationsplattform für Freiwilligendienste.

Wozu sind die neuen digitalen Technologien und Virtuelle Realität gut? Mehr als 100 junge Leute aus zehn Ländern erarbeiteten von 5. bis 7. April beim Social VR Hackathon an der FH Salzburg in 48 Stunden digitale Lösungen mit Fokus auf sozialen Nutzen. Als Sieger des Hackathons ging der VR Spiele-Prototyp #MoralJourney hervor.

Die internationalen Teilnehmer wurden zu Beginn von IT-Berufsgruppensprecher der UBIT Salzburg, Mag. Hansjörg Weitgasser, CMC, CSE auf die Veranstaltung eingestimmt. EntwicklerInnen aus Spanien, Mexiko, Russland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Syrien arbeiteten mit SozialarbeiterInnen aus Deutschland, Niederlande und Österreich zusammen. Internationale Vernetzung ist ein besonderes Merkmal des vom ICNM veranstalteten European Youth Award, der bereits zum zweiten Mal einen sozialen Hackathon in Kooperation mit der FH Salzburg veranstaltete. Insgesamt elf Teams angeführt von Studierenden der FH Salzburg stellten ein beeindruckendes Spektrum an Lösungen von mobilen Apps zur Gesundheitsvorsorge bis zur Kommunikationsplattform für Freiwilligendienste vor.

Virtual Reality gegen moralische Irrungen

Von der Jury als Sieger gekürt wurde das Virtual Reality-Spiel MoralJourney. Es wurde von sieben Studierenden der FH Salzburg designt und führt Spielerinnen an moralische Entscheidungen heran. Im Spiel schlüpft man in soziale Alltagssituationen wie etwa eine bevorstehende Klassenfahrt, die nicht bezahlt werden kann, oder das Auffinden einer verunfallten Person am Bahnhofsvorplatz. Konkrete soziale Situationen fordern moralische Entscheidungen heraus. Das Spiel fördert die Kompetenzen der Spieler – geleitet vom wissenschaftlichen Stufenmodell der moralischen Entwicklung von Lawrence Kohlberg. Den zweiten Platz belegte das Projekt „HelpUHelp“: ein Interface zur besseren Kommunikation zwischen Freiwilligen-Helfern und den -Organisationen. Der dritte Platz ging an „LAMA“, das aus einer Kombination von App, Blog und Chat zur niederschwelligen Information über Möglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge besteht.

Unterstützt wurden die elf Kreativ-Teams von Coaches wie Ernst Forsthofer, stellvertretender FG-Obmann der UBIT Salzburg, Trainern der FH Salzburg und internationalen Coaches aus ganz Europa, Asien und Afrika. Von Programmiertechnik über die soziale Innovation bis zum Präsentationstraining reichten die Coaching Einheiten, die gemeinsam mit dem FH Startup Center der FH Salzburg gestaltet wurden. Das Gewinnerteam darf sich über eine Nominierung zu den VRCORE Awards in China im Oktober 2018 freuen. Die Zweitplatzierten haben die Chance, ihre mobile App im Rahmen des mYouth Continental App Camps in Salzburg weiterzuentwickeln.

www.eu-youthaward.org