Neue Arbeitsmodelle als Chance

Unternehmen zukunftsfit machen: Neue Arbeitsweisen und technischer Fortschritt fordern Betriebemehr denn je. Am Beispiel neuer, flexibler Formen und Modelle von Arbeit zeigen sich die Unterschiede zwischen etablierten Unternehmen und jungen, teamorientierten Start-ups. Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups machen es möglich, dass die Vorteile beider...
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Berufsgruppensprecher DI Gernot Winter, UBIT-Obmann Dr. Wolfgang Reiger
Berufsgruppensprecher DI Gernot Winter, CMC, CSE, und Fachgruppenobmann Dr. Wolfgang Reiger, CSE: „Gut gesteuerte Veränderungen bieten große Chancen für Unternehmen“

Unternehmen zukunftsfit machen:

Neue Arbeitsweisen und technischer Fortschritt fordern Betriebemehr denn je. Am Beispiel neuer, flexibler Formen und Modelle von Arbeit zeigen sich die Unterschiede zwischen etablierten Unternehmen und jungen, teamorientierten Start-ups.

Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups machen es möglich, dass die Vorteile beider Seiten nutzbar werden. Jungunternehmer profitieren vom wirtschaftlichen Know-how und den Kontakten der eingesessenen Unternehmen, diese wiederum lernen dabei die Vorteile neuer Arbeitsmodelle kennen und sehen, wie sich diese umsetzen lassen. Damit ist ein Anreiz geschaffen, starre Muster zu durchbrechen und Neues auszuprobieren.

9-to-5-Arbeitsplatz oder Home-Office

Thomas Oriold
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Oriold, MBA, Ph.D. empfiehlt: „Neue Technologien und Arbeitsmodelle sollen kontrolliert im Unternehmen eingeführt werden.“
© wildbild

Flexible Arbeitszeiten und eine ansprechende Arbeitsumgebung wirken sich positiv auf die Motivation der Mitarbeiter aus und fördern die Leistungsbereitschaft. Die Digitalisierung macht es möglich, von fast jedem Ort auf Unternehmensdaten zugreifen zu können. Für eine Abkehr vom „9-to-5“-Arbeitsplatz sind aber klare Rahmenbedingungen erforderlich. Nur wenn Strukturen und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind und die Kommunikation im Unternehmen funktioniert, bringen flexible Modelle Vorteile.  „Um in Zukunft bestehen zu können, müssen sich Unternehmen neuen Technologien und Arbeitsmodellen gegenüber öffnen. Das funktioniert aber nur, wenn die Hausaufgaben gemacht sind und eine solide Unternehmensbasis geschaffen wurde“, sagt DI Gernot Winter, CMC, CSE, Berufsgruppensprecher Unternehmensberatung. „Ein Öffnen für neue Technologien und Arbeitsmodelle erfordert auch einen kontrollierten, professionell aufgesetzten und begleiteten Veränderungsprozess, um weiterhin die Abwicklung des Tagesgeschäfts gewährleisten zu können und dadurch die Kundenzufriedenheit beizubehalten”, ergänzt Unternehmensberater Dipl.-Ing. (FH) Thomas Oriold, MBA, Ph.D.

Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen

Neue Arbeitsmodelle bringen ein Mehr an Flexibilität und eine bessere Abstimmung auf individuelle Lebenssituationen. Die Firmen-Mails werden am Küchentisch beim Frühstück gecheckt, dafür muss man nicht um 7.30 Uhr im Büro sein. Die Grenzen zwischen privatem und Arbeitsleben verschwimmen dadurch immer mehr. Dabei ist es wichtig, eine gute Balance zu finden, um nicht unter Dauerdruck zu stehen: Work-Life-Balance ist das Schlagwort dafür. Denn durch die fehlende räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben wird das „Abschalten“ schwieriger. Anregungen, wie sich ein guter Ausgleich finden lässt, gibt es in diesem Video.

Ein Unternehmensberater unterstützt Sie dabei, das nötige Fundament im Unternehmen zu schaffen, um neue Technologien und Arbeitsweisen erfolgreich einzusetzen. Den Unternehmensberater in Ihrer Nähe finden Sie hier

(Im Bild: Berufsgruppensprecher UB DI Gernot Winter, CMC, CSE, und Obmann Dr. Wolfgang Reiger, CSE)