Kontaktlose Bargeldbehebung und analog-digitales Lernprojekt beim Constantinus

Sechs Salzburger Unternehmen nehmen mit sieben Projekten am Constantinus 2020 teil. Österreichweit wurden 66 Projekte zum großen IT- und Beratungsbewerb eingereicht. Der Award wird heuer in den sieben Kategorien verliehen. Die Salzburger Banken Software (SBS) hat das Projekt „Bargeldbehebung mit dem Smartphone“ in der Kategorie...
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Bankomat
Die Salzburger Banken Software hat eine erfolgreiche Lösung zur kontaktlosen Bargeldbehebung zum Constantinus eingereicht.

Sechs Salzburger Unternehmen nehmen mit sieben Projekten am Constantinus 2020 teil. Österreichweit wurden 66 Projekte zum großen IT- und Beratungsbewerb eingereicht. Der Award wird heuer in den sieben Kategorien verliehen.

Die Salzburger Banken Software (SBS) hat das Projekt „Bargeldbehebung mit dem Smartphone“ in der Kategorie Informationstechnologie eingereicht. Der Marktführer für innovative SB-Lösungen in der DACH-Region hat eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht, mit NFC-fähigen Bankkarten oder Mobiltelefonen mittels „Nahfeldkommunikation“ kontaktlos Bargeld am Geldautomaten zu beheben. „Viele Endkunden sind es mittlerweile gewohnt, im Handel am Kassenterminal kontaktlos per Karte oder Smartphone zu bezahlen. Der Einsatz dieser Technologie war viele Jahre im Bereich Geldautomaten nicht möglich. SBS ist in Europa das erste Unternehmen, das eine Zertifizierung von Mastercard und Visa für diesen Einsatzbereich der Technologie erhalten konnte“, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Braunwieser. Die Entwicklung von SBS kommt mittlerweile auf Tausenden SB-Geräten in Österreich sowie auch in der Schweiz zum Einsatz. Die Bargeldbehebung kann durch die Nutzung der NFC-Technologie wesentlich schneller erfolgen. Mittels Smartphone kann eine Bargeldauszahlung beispielsweise bereits in 15 Sekunden durchgeführt werden. In Deutschland konnte SBS, unter anderem durch die Fähigkeit der SBS-Lösung die NFC-Technologie zu unterstützen, den Marktanteil ihrer Softwarelösung auf über 60 % ausbauen. Für die Umsetzung des Projektes wurde SBS auch von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit einer Frontrunner Förderung unterstützt.

Projekt zur Verbesserung der Bewusstseins- und Beziehungsqualität

Die Salzburger Unternehmensberatung theCHANGEmaker nimmt mit dem Projekt „Zeit für neue Sichtweisen: Analog-digitales Lernprojekt zum Ausbau der Beziehungsqualität in Wiener Traditions-Kaffeehäuser der Familie Querfeld“ in der Kategorie Human Resources, Ethik und CSR teil. „Der steigende Konsum an Leitungswasser, mit vielfacher Erwartung, dass dies kostenlos sei, wird für Kaffeehäuser und für Mineralwasser-Lieferanten ein immer größeres Problem – wobei nicht das traditionelle Wasser zum Kaffee oder Tee gemeint ist. Ziel war es, ein Bewusstsein bei den Gästen zu schaffen und die Mitarbeiter bei herausfordernden Gäste-Gesprächen zu unterstützen“, beschreibt Geschäftsführer Gerald Ziegler die Ausgangslage für das Projekt. Durch die gezielte Auswahl der herausforderndsten Gesprächssituationen, einem typbezogenen Mentorenprogramm und dem Fokus auf eine neue Bewusstseins- und Beziehungsqualität zwischen den Service-Mitarbeitern und den Gästen gelang es, im Zuge des Lernprojektes eine Umsatzsteigerung bis zu 44 Prozent zu erreichen. Dafür wurden spezifische Gesprächssituationen – sogenannte „Wasserfälle“ – entwickelt und didaktisch-pädagogisch mit Schauspielern in reale Szenen umgesetzt. So entstanden kurze Lernvideos, die den Mitarbeitern auf einer internen Plattform zur Verfügung stehen.

Kaffeehaus
Mit Lernvideos werden Mitarbeiter für herausfordernde Gesprächssituationen geschult.