Service-Dienstleistung in der Elektromobilität und treffsichere Personalentwicklung beim Constantinus

Am 27. Juni ist es wieder soweit: Hervorragende Projekte von Beratungs- und IT-Unternehmen werden beim Constantinus Award, dem großen österreichischen Preis der Beratungsbranche, ausgezeichnet. Auch Salzburger Unternehmen stellen sich heuer wieder dem Bewerb. Ihre Projekte werden in den nächsten Ausgaben der Salzburger Wirtschaft vorgestellt. has·to·be...
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Constantinus Award
Der Constantinus Award wird am 27. Juni in Velden in sieben Kategorien verliehen.

Am 27. Juni ist es wieder soweit: Hervorragende Projekte von Beratungs- und IT-Unternehmen werden beim Constantinus Award, dem großen österreichischen Preis der Beratungsbranche, ausgezeichnet. Auch Salzburger Unternehmen stellen sich heuer wieder dem Bewerb. Ihre Projekte werden in den nächsten Ausgaben der Salzburger Wirtschaft vorgestellt.

Martin Klässner
has·to·be aus Radstadt stellt sich mit einer Roaming-Dienstleistung für Elektromotilitätsprovidern dem Bewerb. Im Bild: CEO Martin Klässner
Kredit Lorenz Masser

Der Komplettlösungsanbieter has·to·be aus Radstadt ist mit ihrem Projekt „eMSP.OPERATION“ beim Constantinus vertreten. Das IT-Unternehmen war auch in den vergangenen Jahren wiederholt unter den Preisträgern. Die Roaming-Dienstleistung eMSP.OPERATION ermöglicht Mobilitätsserviceprovidern wie etwa Ella oder A1 Telekom Austria, ohne administrativen oder technischen Aufwand europaweites Laden von Elektrofahrzeugen (Roaming) für ihre Kunden anzubieten.

Der Service richtet sich an Ladekartenanbieter und ermöglicht es, dass deren Kunden in ganz Europa per Ladekarte bezahlen können. has·to·be erstellt am Monatsende eine Gesamtabrechnung, der Ladekartenanbieter bezahlt den Gesamtbetrag einfach an has·to·be, die sich um die Weiterverrechnung an die einzelnen Ladestationsbetreiber kümmert. So können Mobilitätsprovider ihren Kunden Zugriff auf ein österreich- und europaweites Ladestationsnetz geben, welches von unterschiedlichen Betreibern bereitgestellt wird. Dies liefert weiters einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz der E-Mobilität und dem Abbau von Nutzungsbarrieren für Elektroautofahrer in Europa. Die Mobilitätsprovider erhalten dabei schnell und einfach Zugang zu einem europaweitem Ladenetz und muss sich um keine technischen Angelegenheiten und keine einzelnen, bilateralen Vertragsverhandlungen kümmern.

Die Service-Dienstleistung eMSP.OPERATION ist innerhalb der prämierten Verwaltungssoftware für Ladeinfrastruktur be.ENERGISED von has·to·be eingebettet und für den Auftraggeber schnell und einfach aktivierbar und kann individuell angepasst werden. „Wir haben bereits mit einzelnen Ladestationsnetzwerkbetreibern die Verträge und Preise für Ladevorgänge verhandelt, wodurch die Auftraggeber nach Aktivierung der Service-Dienstleistung ihren Kunden sofort Zugang zu dem Ladenetzwerk gewähren können – mit nur einem Vertrag und einer Verrechnung direkt mit has·to·be“, sagt Martin Klässner, CEO von has·to·be. Infos unter www.has-to-be.com

Bildungsbedarfserhebung für effiziente Personalentwicklung

Stefan Mandl
Mit einem Personalentwicklungs-System zur gezielten Evaluierung, Planung, Durchführung von Bildungsmaßnahmen nimmt das Beratungsunternehmen NeuroPerformanceGroup teil. Im Bild: Geschäftsführer Mag. (FH) Stefan Mandl
Kredit GRAF SUSI

Das Beratungsunternehmen NeuroPerformanceGroup GmbH aus Salzburg nimmt mit seinem Projekt „Das EVA-System: Performance-orientierte Personalentwicklung“ am Bewerb teil. Das Unternehmen ist auf die Bereiche Personalentwicklung, Innovation und Leadership spezialisiert. Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb werden für die Rekrutierung und das Halten der besten Mitarbeiter immer wichtiger. Mit dem EVA-System hat die NeuroPerformanceGroup eine Methode für die Personalentwicklung geschaffen, um die Bildungsbedarfserhebung an den Unternehmenszielen auszurichten und gleichzeitig messbar zu machen. EVA steht dabei für „Enterprise Value Added“ – also der Steigerung des Unternehmenswerts durch das System.

„Anstatt die Führungskräfte zu fragen, welche Maßnahmen sie sich für ihre Mitarbeiter wünschen, führen die internen Personalentwickler beim EVA-System anhand einer Matrix strukturierte Interviews mit den Führungskräften, um den konkreten Bildungsbedarf für das Unternehmen zu erheben. Der Fokus liegt dabei nicht auf Maßnahmen wie etwa Seminare, sondern auf konkreten Verhaltensweisen oder Fähigkeiten, die für den Betrieb wichtig sind“, erklärt Mag. (FH) Stefan Mandl, Geschäftsführer der NeuroPerformanceGroup. „Die Führungskraft entscheidet mit dem Personalentwickler anhand zweier Kritieren: 1. Ist diese Fähigkeit für den Unternehmenserfolg relevant? 2. Besteht bei dem abgefragten Verhalten Entwicklungsbedarf? Aus den Antworten entsteht eine Entwicklungslandkarte, die die Basis für Personalentwickler bildet, um entsprechendes Bildungsangebot zu erstellen“, ergänzt Geschäftsführer Mag. Gerald Krug-Strasshofer.

Seminare, die „nice to have“ sind, aber am Unternehmensziel oder am Entwicklungsbedarf vorbei gehen, gehören mit dem EVA-System der Vergangenheit an. Stattdessen werden jene Bildungsmaßnahmen ermittelt, die dem Entwicklungsbedarf und dem Unternehmensziel entsprechen. Damit sorgt das EVA-System für mehr Effizienz bei der Planung, Durchführung und Evaluierung von Bildungsmaßnahmen. Infos unter www.npgroup.at