Aktuelles aus Ihrer Fachgruppe

ICMCI Newsletter

Der Fachverband Unternehmensberatung und IT ist Mitglied im Unternehmensberatungs-Weltverband International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI). ICMCI fördert den internationalen Informationsaustausch, die Höherqualifizierung und Etablierung internationaler Qualitätsstandards in der Unternehmensberatung. Die rund 50 Mitgliedsländer können so gemeinsame Ziele schneller erreichen und durchsetzen. Der aktuelle Newsletter ist online über http://www.icmci.org/mailinglist/view?id=17661159 abzurufen.

Ihre Meinung



Beratungsdienstleistungen für JungunternehmerInnen

Das Land Salzburg fördert Beratungsdienstleistungen für JungunternehmerInnen im unternehmensbezogenen Dienstleistungsbereich, die vor maximal drei Jahren gegründet wurden. http://www.salzburg.gv.at/pdf-rwf-jungunternehmerberatungsfoerderung

Ihre Meinung



KV Unternehmensberatung 2012

Die diesjährigen KV Verhandlungen Angestellte Gewerbe, Handwerk, Dienstleistungen, Information und Consulting brachten folgendes Ergebnis:
Erhöhung der monatlichen Mindestgrundgehälter um 3,65% (ausgenommen Verwendungsgruppe I 4,1%) . Für die Verwendungsgruppe II, 1. u. 2. Verwendungsgruppenjahr, und die Verwendungsgruppe I wurden Zusatzvereinbarungen getroffen – nähere Infos entnehmen Sie dem Verhandlungsprotokoll und der Gehaltstabelle http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=635740&dstid=6954&opennavid=31946&4=1. Der neue KV ist ebenfalls nach Fertigstellung dort abrufbar (bis Ende Dezember).

Ihre Meinung



Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz beschlossen; Neuerung bei Stelleninserate

Die Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz wird mit 1. März 2011 in Kraft treten. Wichtigste Neuerung ist die (nach Unternehmensgröße gestaffelte) Einführung verpflichtender Einkommensberichte. Weiters bringt die Novelle eine Verpflichtung für den Arbeitgeber, in Stelleninseraten künftig die zu erwartende Entlohnung anzugeben.

Einkommensberichte:
Diese bedeuten eine Offenlegungspflicht für Unternehmen, wie viele Frauen und Männer jeweils in einer kollektivvertraglichen Verwendungsgruppe eingestuft sind. Ferner ist auch das (arbeitszeitbereinigte) Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern in den jeweiligen Gruppen bekannt zu geben. Abhängig von der Unternehmensgröße kommt die Verpflichtung zur Berichterstellung schrittweise. 2011 müssen nur jene Betriebe mit mehr als 1.000 Arbeitnehmern einen Bericht erstellen, 2012 dann auch jene mit mehr als 500 Arbeitnehmern. 2013 unterliegen dann auch Unternehmen mit mehr als 250 Arbeitnehmern und ab 2014 auch jene mit mehr als 150 Beschäftigten der Berichtspflicht. Die Berichte sind alle zwei Jahre vorzulegen (im 1. Quartal des Folgejahres). Für 2011 wurde diese Frist für die Betriebe bis 31. Juli 2011 verlängert.
Der Betriebsrat hat Zugang zu den Berichten, Mitarbeiter können von ihm die für sie relevanten Informationen erhalten. In Betrieben ohne Betriebsrat muss der Bericht in einem allen Arbeitnehmern zugänglichen Raum aufgelegt werden. Die Inhalte der Berichte unterliegen der Verschwiegenheitspflicht (bei sonstiger Verwaltungsstrafe!).
Zu den Einkommensberichten wird es ein zwischen BMASK, Bundeskanzleramt und Sozialpartnern koordiniertes (allerdings nicht verpflichtend zu verwendendes) Muster geben.

Stelleninserate:Künftig muss in Stelleninseraten das für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz geltende kollektivvertragliche oder das durch Gesetz oder andere Normen der kollektiven Rechtsgestaltung geltende Mindestentgelt angegeben und auf die allfällige Bereitschaft zur Überzahlung hingewiesen werden. Eine Verwaltungsstrafsanktion (beim ersten Verstoß: Ermahnung, bei weiteren Verstößen Geldstrafe bis 360 Euro) tritt erst mit Beginn 2012 in Kraft. Bis dahin bleiben Verstöße ohne Folgen.

§ 23 Abs. 2Gleichbehandlungsgesetz: Der/die Arbeitgeber/in oder private Arbeitsvermittler/in gemäß den §§ 2 ff des Arbeitsmarktförderungsgesetzes oder eine mit der Arbeitsvermittlung betraute juristische Person öffentlichen Rechts ist verpflichtet, in der Ausschreibung das für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz geltende kollektivvertragliche oder das durch Gesetz oder andere Normen der kollektiven Rechtsgestaltung geltende Mindestentgelt anzugeben und auf die Bereitschaft zur Überzahlung hinzuweisen, wenn eine solche besteht.

Ein erster Rechtsratgeber zur Gestaltung der Stelleninserate wurde von der Wirtschaftskammer Österreich bereits verfasst.

mehr Information  

[  Ratgeber zur Gestaltung Inserate/Ausschreibungen mit Entgeltangaben ]   

Ihre Meinung



Keine Buchführungspflicht für Unternehmensberater

Unternehmensberater, welche ihr Unternehmen in Form eines Einzelunternehmens oder einer Erwerbsgesellschaft (KEG, OEG) führten, konnten bisher ihren Gewinn unabhängig von der Höhe des Umsatzes durch Einnahmen-/Ausgabenrechnung ermitteln. Grund dafür war, dass Umsätze aus selbständiger Arbeit steuerlich von der Buchführungspflicht ausgenommen waren.

Durch das Inkrafttreten des Unternehmensgesetzbuches (UGB) ab 2007 hat sich die Rechtslage geändert: die steuerliche Buchführungspflicht knüpft nunmehr ausschließlich an die handelsrechtliche. Von der handelsrechtlichen Buchführungspflicht sind nur freiberufliche Unternehmer ausgenommen. Lange war offen, ob Unternehmensberater Freiberufler sind. Der 2.Wartungserlass zu den Einkommensteuerrichtlinien 2006 hält nun ausdrücklich fest: Unternehmensberater sind als Freiberufler im Sinne des UGB zu werten. Damit wurde die alte Rechtslage wieder hergestellt.

Nicht betroffen sind Unternehmensberatungen in Form einer GmbH oder einer GmbH&CoKG. Diese sind nach alter und neuer Rechtslage buchführungspflichtig. GmbH&CoKEGs (nach neuer Rechtslage GmbH&CoKGs) welche die Buchführungsgrenzen in der Vergangenheit nicht überschritten haben, werden ab 2008 buchführungspflichtig.

Ihre Meinung



Berufsgruppen TV Spot

Die FG UBIT Salzburg stellte kürzlich ihre drei Berufsgruppen auf Salzburg TV vor. Mit den Beiträgen wird die Arbeit der FG UBIT und ihrer Mitglieder einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Den Beitrag der Unternehmensberatung können Sie hier online ansehen.

Ihre Meinung




Archiv